| Berlin

Von links: Neuer Bundesschatzmeister Michael Hoppmann, Lim-Berlin Vorstandsmitglied Thomas von Münster, Bundesvorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender des Lim-Berlin Christian Grosse

Bundesverband Liberaler Mittelstand: Neuer Bundesvorstand

Nach dem Rücktritt des FDP-Landesvorsitzenden aus Thüringen und Bundesvorsitzenden des Liberalen Mittelstandes, Thomas Kemmerich, wurde auf einer außerordentlich einberufenen Bundesdelegiertenkonferenz des Liberalen Mittelstandes in Essen am 28. Juni ein neuer Bundesvorsitzender gewählt. Damit verbunden auch teilweise ein neuer Bundesvorstand.

In einer Kampfabstimmung setzte sich der bisherige Bundesschatzmeister und hessische Landesvorsitzende, Dr. Dorian Hartmuth mit 57 Prozent der Stimmen gegen Axel Graf Bülow, von 2014 bis 2019 Landesvorsitzender der FDP in Brandenburg, durch.

Zu neuen stellvertretenden Bundesvorsitzenden wurden mit großer Mehrheit die Bundestagsabgeordnete Britta Dassler aus Bayern, der Bundestagsabgeordnete Olaf in der Beek aus Bochum sowie Axel Graf Bülow aus Brandenburg gewählt.

Mit 98 Prozent der Stimmen wählten die Delegierten Michael Hoppmann aus Berlin zum neuen Bundesschatzmeister. Dr. Thilo Scholpp aus Baden-Württemberg wählte man zum neuen Generalsekretär.

Nach Änderung der Satzung legten die Delegierten fest,  dass sämtliche Bundesländer im Bundesvorstand vertreten sein sollen. Jetzt hat der neue Vorstand 11 Beisitzer. Es sind dies Bernd Einmeier (Bayern), Ingo Bodtke (Sachsen-Anhalt), Ulf-Brün Drechsel (Bremen), Christian Grosse (Berlin), Slavica Benko (Baden-Württemberg), Sarah Zickler (Baden-Württemberg), Wolfgang Oepen (Rheinland-Pfalz), Nicole Langer (Niedersachsen), Christoph Weitz (Sachsen), Thomas Jännert (Bayern) und Michael Szopieray (Nordrhein-Westfalen).

Der neue Bundesvorstand hat es sich zum Ziel gesetzt, den Liberalen Mittelstand sichtbarer zu machen. Damit verbunden die im Liberalen Mittelstand vorhandene wirtschaftliche Kompetenz zu bündeln und die für den Mittelstand wichtigen Themen, wie Steuern, Bürokratieabbau, Arbeitsrecht, Digitalisierung, Nachfolgeregelungen u. a. Themen in die politischen Gremien der FDP, und damit verbunden in Gesetzgebungsprozesse und die Parlamente einzubringen.

Aus Sicht der Delegierten ist der Mittelstand zu wenig in den Parlamenten vertreten. Hinzu kommt, dass die liberale Wirtschaftskompetenz wieder gestärkt werden muss. Somit ist es ein weiteres Ziel, die Wirtschaftskompetenz zurückzuholen. Der Mittelstand brauch eine zukunftsfähige und liberale Wirtschaftspolitik, eine fundierte Stimme in den Kommunen, in den Landtagen, im Bundestag als auch auf europäischer und internationaler Ebene.

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