Gute Nachrichten für die Berliner: Der Mittelstand der Spreemetropole plant in diesem Jahr vermehrt Investitionen sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen. Das ergab das Mittelstandsbarometer von Ernst & Young. Demnach haben 39 Prozent der Mittelständler die Ambitionen, in der Hauptstadt zu investieren – das sind deutlich mehr als der Bundesdurchschnitt. 32 Prozent werden voraussichtlich neue Stellen schaffen und nur vier Prozent müssen die Belegschaft reduzieren. Damit ist Berlin bundesweiter Spitzenreiter beim Beschäftigungswachstum, noch vor Hamburg, Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg. Nachdenklich stimmt die Unternehmen jedoch die Euro-Krise und deren Folgen. Zwei Drittel der Befragten rechnen mit einer Zuspitzung der Situation. Positiv wiegt dabei, dass sich 37 Prozent besser vorbereitet und gewappnet fühlen als noch 2008.